Montag, 11. April 2011

Napier

Die Faehre brachte uns auf die Nordinsel zurueck. Noch am selben Tag fuhren wir nord-oestlich zur Stadt Napier. Die kleine Stadt, im Stil der 30er Jahre gebaut, konnte (vielleicht aufgrund des wechselnden Wetters von Wind, Regen, Wolken und Sonne) irgendwie nicht so punkten. Auf der Suche nach einem Schlafplatz entschieden wir uns diesmal doch etwas Geld zu sparen und einfach “wild” am Meer zu campen.
Man muss dazu wissen, dass Neuseelaender ziemlich sensibel auf das Thema "freedom camping" reagieren. Wer einfach mal ueber Nacht irgendwo schlafen moechte kann gut mit einer Strafe von weit aus ueber 250 Euro pro Person rechnen. Jedoch sind auch fast ueberall Schilder angebracht, auf denen unmissverstaendlich klar gemacht wird, ob jemand hier Campen, Zelten oder sonst etwas duerfte.
Auf einem Parkplatz hinter dem Hafen Napiers fanden wir einen vertrauenswuerdigen Parkplatz. Wir achteten auf kommende und fahrende Autos aber konnten keine Polizei entdecken. Doch ein netter Neuseelaender (wahrscheinlich irgendeine Nachbarschaftswache) hatte uns wohl bemerkt und so fanden wir am naechsten Morgen diesen netten Zettel an unserem Scheibenwischer. Da wir ja noch 24h Zeit hatten unser Fahrzeug wegzubewegen, konnten wir wenigstens noch ausschlafen!
Ok, das naechste werden wir uns wohl doch wieder einen Camping Platz suchen oder uns offiziell als Zigeuner anmelden…

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