Freitag, 18. März 2011

Wellington

Wir uebernachteten eine Nacht in Wellington. Laut Lonely Planet besass das von uns erwuenschte Hostel einen Zeltplatz. Hier stellte sich allerdings heraus, dass dieser zwar vorhanden war, aber nur 2 Zelte Platz hatten und somit natuerlich schon belegt war. Fuer schlappe 18 NZ Dollar p.P. "durften" wir dann aber die Duschen und die Kueche des Hostels benutzen - geschlafen wurde im Auto vor dem Hostel. Luxus pur. Wellington an sich ist eine ziemlich grosse Stadt, die wahrscheinlich nicht innerhalb eines Tages entdeckt werden kann. So schauten wir uns das Te Papa Museum an. Endlich mal ein Museum in dem jeder, ob gross oder klein, etwas zu bieten bekommt. Kunstwerke zum Anfassen, Spielen (besonders wichtig), verstaendliche Informationen fuer Jedermann, die Geschichte eines Landes extrem interessant dargestellt und dann auch noch kostenlos. Da sollte sich Deutschland mal ein Beispiel dran nehmen!

Heute morgen (und ja schon wieder um 7 Uhr morgens) fuhren wir mit der Blue-Bridge Faehre auf die Suedinsel. Um in den Hafen von Picton zu gelangen faehrt man vorher ca. 1 Stunde durch die atemberaubende Landschaft der Marlborough Sounds.Tuerkisfarbenes Wasser, ruhige See und brennende Sonne lassen Sorgen vergessen. Man wuenscht sich fast fuer immer hier zu bleiben...

Donnerstag, 17. März 2011

Tongariro Crossing


Nein, wir goennten uns keinen Tag Pause. Denn nach einer weiteren kurzen Nacht im Zelt bestiegen wir schon am naechsten Tag frueh morgens den wunderschoenen Mount Tongariro. Anfang froestelte es uns es noch ein wenig, aber schon nach einem kurzen Anstieg blieb einem fast die Puste aus. Es brauchte ca. 3 Stunden und wir erreichten den Gipfel. Man glaubt es nicht, aber die Aussicht war sogar noch schoener als in den Alpen. Die zuerst triste Vulkanlandschaft wurde durch Eisen-, Erz- und Schwefelgestein in ein farbenfrohes Augenschauspiel verwandelt. Der Abstieg von weiteren 4 Stunden fuehrte uns durch den Tongariro National Park. Beeindruckend aber nach guten 7 Stunden laufen ist man dann doch froh wieder im Bus Richtung Zelt zu sitzen...


Mittwoch, 16. März 2011

Whanganui River

Nach laengerer Pause hier wieder ein kleines Update.
Auf unserem Weg Richtung Sued-Insel uebernachteten wir auf einem kleinem aber sehr schoenen Zeltplatz in Ohakune. Nach einer sehr kurzen Nacht wurden wir mit einem Kanu im Schlepptau den Whanganui River aufwaerts gebracht. Die 3 folgenden Tage waren sehr abenteuerlich. Das Wetter spielte die gesamte Zeit mit und brachte uns den ganzen Tag Sonnenschein. Der Fluss war (anders als die Lahn in Hessen ;-) wirklich mit anspruchsvollen und grossen Stromschnellen versehen, so dass es andere Kanufahrer schafften mehrmals zu kentern; wir zum Glueck nicht :-). Mit kleinen Zwischenstopps an kleinen Buchten und abgelegenen Wasserfaellen konnte man die Essenspausen wunderbar aushalten. Doch irgendwann einmal kommt dann doch der fertige Zahnmediziener heraus und so entdeckten wir sogar, inmittem des Wassers, einen halben Unterkiefer einer wilden Bergziege. Die Zeit im Kanu erinnerte uns zwischendurch irgendwie immer an Herr der Ringe - so stammen ja auch die meisten Kulissen aus Neuseeland. Nach drei Tagen Out-door Erfahrung und gefuehlte Millionen Mueckenstiche spaeter freuten wir uns auf die Zivilisation und die warme Dusche am Zeltplatz!


Donnerstag, 10. März 2011

24h Sydney

Kaum waren wir in Sydney angekommen strahlte uns die Morgensonne entgegen und eine angenehme “kuehle” Brise von 20 Grad wehte uns ins Gesicht. Dann begegneten wir ueberall der australischen Freundlichkeit!! Im Hostel angekommen suchten wir erst mal Kaffee. Gelandet sind wir in einem Café im Kings Cross, vor dem – wie wir erst danach bemerkten - wirklich skurille Gestalten herumliefen. Wer “Little Britain” kennt, kann sich in etwa vorstellen was wir da sahen. Waren wir im Drogen/Rotlichtmilieu gelandet?? Der Kaffee war trotzdem gut und wir machten uns auf den Weg in ein anderes Stadtviertel, bzw. Richtung Opera. Da wir ja nur 24h in Sydney hatten, haben wir (ohne Schlaf) versucht abzulaufen, was moeglich war. Die obligatorischen Bilder vor der Opera & Harbor Bridge waren natuerlich auch dabei. Leider ist Sydney nicht wirklich billig (ein  kleiner Schock nach Bangkok), sodass wir auf die Pizza fuer 35 australische Dollar verzichtet haben. Sydney ist wirklich, wirklich schoen!! Wir waren fasziniert von den bunten Papageien, den lautstark schimpfenden Flughunden, der kuehlen Meeresbrise und ueberall freundliche und laechelnde Australier. Abends verbrachten wir einige Zeit am Darling Harbour – traumhaft!!


Am naechsten Morgen musste wir uns um 6.00 wieder in Richtung Flughafen begeben. In einem ganz und gar nicht ausgelasteten A380 fuehlten wir uns, dank der Beinfreiheit und dem recht ueppigem Angebot an neusten Kinofilmen, pudelwohl.
In Auckland angekommen wurden wir von Freunden der Familie abgeholt. Nun sind wir endlich einmal richtig ausgeschlafen, gesaettigt und gluecklich in Beachlands. Die super Aussicht ueber das Meer und der Pool hinter dem Haus laesst unser Grinsen im Gesicht gar nicht mehr verschwinden. Gleich werden wir mal das Linksfahren mit dem Auto ausprobieren…

Dienstag, 8. März 2011

Der letzte Tag in Bangkok


Als wir aus Bangkok zum Flughafen losgefahren sind, wussten wir nicht, ob wir heil ankommen werden. Unser “Airport shuttle” ist mit atemberaubender Geschwindigkeit durch vollgestopfte Strassen gefahren. Der Motor wurde bis 60km/h im ersten Gang gefahren – er bedankte sich mit einem lauten roecheln dafuer - und es wurde bei jeder Gelegenheit alles und jeder angehupt. An einer roten Ampel hat der Fahrer mal kurz gedoest oder sich darueber todgelacht, dass wir ueber seinen Fahrstil reden. Wir wurden also kraeftig durchgeschuettelt und waren froh wieder am Flughafen ruhigen Boden unter den Fuessen zu haben.

Sonntag, 6. März 2011

Bangkok

 Sooo nach einem gefuehlt unendlich langen Flug sind wir endlich in Bangkok angekommen. Hier sind des ca. 34 – 38 Grad und auch wenn die Sonne scheint ist hier meistens alles so diesig, dass es nur ein paar wenige Sonnenstrahlen schaffen den Smog zu durchdringen.

"Cheap, cheap", "Nice suit, sir", "Rain discount", "buy, buy".... Man braucht hier in Bangkok viel Geduld und grosse Scheuklappen, um all die Strassenhaendler zu ignorieren, fuer die man als Europaer nur eine wandelnde Geldboerse aussieht. Wenn man gelernt hat all das auszublenden sieht man an vielen Orten Bangkoks wirklich schoene Schmuckstuecke, kleine Parks und beeindruckende Tempel. Wir haben die letzten 4 Tage wirklich viel abgelaufen, sind mit dem oeffentlichen Wassertaxi "gefahren" und wurden beim Obstkaufen abgezockt. Ab da wurde knallhart gefeilscht. Sobald man an einer Strassenecke den Stadtplan zueckt kommen auch schon min. 5 "hilfreiche" Thai, die uns den Weg weisen wollen, Stadtfahrten anbieten und einem allerlei anderen Ramsch andrehen wollen. Neenee. Wenn man wissen will, wo man gerade ist, ist es sicherer andere Touris zu fragen. Zur Not auch Schwaben, die hoert man ueberall aus der Menge raus...
Wir mussten feststellen dass unserer Reisefuehrer alles etwas sehr verschoenigt. Der “floating market” war leider ueberhaupt nicht, dass was wir uns vorgestellt haben. Die eigentlich erwarteten alten Damen mit Holzschiffchen, geladen mit leckerem Obst und Gemuese, grinsten uns vor allem mit billigen China Import Ramsch an.

Am Ende des Tages schmerzen die Fuesse zwar, doch wird alles entschaedigt, wenn man sich mit leckerem Pad Thai (gebratene Nudeln – ohne Heuschreckengewusel), kuehlem Bier und frischer suesser Ananas den Bauch vollschlaegt!

Morgen geht es ersteinmal weiter nach Sydney!