Mittwoch, 11. Mai 2011

Danke! Thank You!


Zu guter Letzt ein großes Danke an alle, die unsere Reise unvergesslich gemacht haben!
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Last but not least we would like to thank everyone who made our trip unforgettable!
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Maria & Georg Marx

Jean & Kerry, Di & Paddy, Richard, Pam & Gordy, Ros, Annika & Mike , Judy & Martin, Nana

Mom & Dad, Kat & Rusty, Sarajo & Travis, Michelle, Kathy & Don, Mamaw, Uncle Bob, James-Eddie & Kathy, Ronda & Richard, Eva&Johnny&Grayson, Mr & Mrs Dyck, Emily & Ian, Amy, Jodie & Michael, Tara

Mama & Papa Tripp und Mama & Papa Wolff :-)
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We would love to wake up to this view every morning
Jean & Kerry - we really really enjoyed staying with you, thanks for eyerything!
 
Richard - the kiwi who taught Germans to shoot
Sarajo - it was wonderful to see you again! Malmaw - my special American grandmother
Mom & Dad - 10 years have passed so quickly, but it felt like I had never been gone.
Kat & Rusty - we had a great time with you and your puppies in San Antonio, keep in touch!
Ronda & Richard - thanks for the delicious dinner and all the laughter, we had tons of fun!
Tara - thanks for meeting us for lunch, it was great to see you after all these years
Jodie & Mike - you're a great couple, we enjoyed seeing you!
Grayson & his wonderful parents - thanks for having us and taking such good care of us!
Emily - I'm glad everything worked out in the end and we could spend some time together! Thanks and good luck on all of your finals!

Dienstag, 10. Mai 2011

2 Tage Heimreise

Dallas, Texas – Charlotte, North Carolina – New York – Reykjavik – Frankfurt –uff.

Wir sind zu Hause!  … und träumen schon von der nächsten Reise :-D

Denton / Dallas


In Denton, nördlich von Dallas haben wir Emily eine Freundin aus meinem/ Julias Austauschjahr besucht. Emily hat mit Cowgirl-sein nichts am Hut und lebt mit ihrem Freund „ganz normal“ in einem Vorstadt-Häuschen mit 2 Katzen. Das ist deswegen für uns besonders gewesen, bzw. „ganz normal“, weil nahezu jeder in unserem Alter entweder verheiratet ist, Kinder hat oder gar beides. Auch gab es nicht jeden Tag Steak, Ribs und French Fries, sondern eine gesunde Gemüsesuppe! Darüber haben wir uns nach all dem kalorischen texanischen Essen wirklich gefreut.
Auch in Denton gab es nicht sonderlich viel zu sehen, aber wir sind zu einer Bar gelaufen (!) und haben leckere Berry-Mojitos geschlürft. Ein schöner Abschluss einer langen Reise.

Seminole & Andrews, Texas


112° F entsprechen 44,4° C
Chefkoch Richard
 In Laredo mieteten wir uns ein Auto um nach Westtexas zu fahren. Wir dachten wir würden das billigste Mietauto, das es auf dem Markt gibt, bekommen. Allerdings wurde uns der Schlüssel zu einem fast neuem Chevrolet Impala überreicht. Mit so viel Komfort haben wir nicht gerechnet! 
Dank unserem gemieteten Navi  kamen wir nach 8h Autofahrt in Seminole an, dem Ort in dem Julia in 2001 zur high school gegangen ist. 
 Dort sind wir bei einer Freundin und deren kleiner Familie (Eva, ihr Mann Johnny und deren 6 Monate alter Sohn Grayson) untergekommen. 
Jetzt denkt jeder sicherlich, Westtexas sieht doch wahrscheinlich so aus wie es in Filmen immer dargestellt wird: riesige Ranches mit tausenden von Rindern und Cowboys die auf Pferden diese eintreiben. Ach ja und die wehenden Tumbleweeds (das sind die bekannten Steppenpflanzen die bei einer Western-Schießerei durch das Bild wehen) dürfen auch nicht vergessen werden. Aber nein, weit gefehlt! Westtexas hat landschaftlich nicht sonderlich viel zu bieten: rot-brauner Sand, staubig, flach, trocken und heiss, einige dürre Sträucher (Mesquite), ein paar Longhorn-Kühe und hunderte Pumpjacks. Mit diesen Pumpjacks wird überall Öl gefördert. Selbst auf dem Golfplatz und innerhalb von Wohngebieten gab es eingezäunte Öl-förder-Gebiete. In den Städten selbst dreht es sich nur um das Ölgeschäft. Fast jede ansässige Firma hat etwas damit zu tun (die einen suchen nach Öl, die anderen bohren danach, die nächsten bauen alles für die Ölföderung und es gibt sogar Firmen die die alten, nicht mehr gebrauchten Eisenpipelines recyceln).  
Ein Pumpjack mitten in der Stadt
Die aufregende Westtexanische Natur...
In Seminole selbst war es zusätzlich noch fürchterlich windig, sodass wir uns eigentlich nur im abgedunkelten und klimatisierten Haus aufgehalten haben. Eva zeigte uns/Tim Seminole, womit wir allerdings nach 30min fertig waren, weil es dort schlicht nicht sonderlich viel zu sehen gibt! Wir besuchten sogar das kleine heimatliche Museum, von dessen Existenz Julia in ihrem Austauschjahr nichts wusste. 

Am Sonntag unternahmen wir einen Ausflug zu den Carlsbad Caverns in New Mexico. Die unterirdischen Höhlen liegen 200 - 400m unter der Erdoberfläche und haben die weltweit größten unterirdischen Räume. Natürlich sind die Höhlen auch bekannt für ihre Tropfsteine und bizarre Kalksteinformationen.
Ursprünglich hiess dieses Exemplar "Brust", dann "chinesischer Hut", jetzt haben prüde Amerikaner bewirkt, dass der gute Stalagmit namenlos ist.

Nach 4 Tagen Seminole besuchten wir „Uncle Bob“ in Andrews, das 30min südlich von Seminole liegt. Uncle Bob ist ein richtiger Bilderbuch-Cowboy. Es gibt sie also doch noch!!! Er besitzt seine eigene kleine Ranch mit Stieren und Pferden und brandet diese ebenfalls selbst mit seinem eigenen Zeichen (ein Blitz). Sein gesamtes Haus ist mit Texas-Sternen und Western-Motiven dekoriert; selbst auf dem Bett ist ein Cowboystiefelkissen platziert.
Uncle Bobs Schwimmteich mit Haus im Hintergrund
der Kronleuchter aus Hirschgeweihen
Uncle Bob beim Team Roping
 Uncle Bob zeigte uns sein Anwesen sowie seine Firma und stellte uns dort jeden dritten seiner 140 Mitarbeiter vor. Unser Nachmittagsprogramm bestand darin, dass Bob mit uns zu einem seiner Mitarbeiter gefahren ist um uns, mit einer 1942 Thompson Maschinenpistole, schießen zu lassen. Dazu sind wir erst einmal mit Quads irgendwo in die Pampa gefahren (cave: Klapperschlangen und Skorpione!). Diese Art Waffen sind wahnsinnig selten und noch seltener ist es sie schießen zu dürfen. Das gehört in Texas eben auch dazu, aber so viele Waffen wie auf dieser Reise hatten wir noch nie in der Hand! Mit eine derartigen Maschinenpistole in der Gegend herumzuballern ist zwar wunderbar sinnlos, aber irgendwie auch eine einmalige Sache. Tim und ich waren Bonnie und Clyde ;-).
 

Dienstag, 26. April 2011

San Antonio


Am Wochenende fuhren wir mit alle zusammen nach San Antonio. Hier leben ca. 1,3 Mio. Menschen und damit ist sie die siebt-groesste Stadt der USA, worauf die Einwohner natuerlich sehr stolz sind.


Im Hyatt (die Stadt ist gross genung, dass es hier 2 davon gibt) angekommen durften wir in den 22ten Stock fahren und hatten eine atemberaubende Sicht ueber die Stadt.
Unsere Suite war mindestens dreimal groesser als Julias oder meine Studentenwohnung. Luxus, an den man sich nicht gewoehnen sollte…
Wir besichtigten in San Antonio das ehemalige Fort “Alamo”, das fuer Texaner eine sehr grosse Bedeutung hat. In den Jahren 1835 und 1836 wurden hier bedeutende Schlachten gegen Mexico gefuehrt. Abends flanierten wir an dem sogenannten “Riverwalk”.
The Riverwalk
Der San Antonio River wird hier mitten durch die Stadt gefuehrt (auf natuerlichem wege jedenfalls nicht) und es reihen sich Cafés, Restaurants und Geschaefte entlang der Flusspromenade. Wir liessen uns mit den Menschenmassen mitreissen, schluerften leckere Margaritas und probierten mexikanische Gerichte zum Abendessen.
Julia, Kelly & Kevin am Riverwalk mit Margaritas
Hier in Texas dreht sich alles ums Essen. Julias Gastfamilie hat schon morgens fuer den ganzen Tag den Restaurantplan erstellt. Also haben wir alles von Burger ueber TexMex (das ist unechtes, nicht-scharfes amerikanisch modifiziertes mexikanisches Essen) und Sushi gegessen! Letzteres war eine Empfehlung Rusty & Kathryn, Julias Gastbruder & Frau. Kathryn ist Ernaehrungsberaterin in Houston und weiss, dass Sushi ein biiiischen gesuender als Burger ist!
Tim, Julia, Kathryn, Rusty, Kelly, Kevin beim Sushi-Essen

Am Sonntag gingen wir alle zusammen in die United Methodist Church. Danach gab es ein grosses Familientreffen bei der Gasttante, die auch in San Antionio wohnt. Hier gab es (wieder) Burger und jeder Menge ungesundes amerikanisches Essen. =)

Seit dem wir wieder in Laredo angekommen sind, liegen wir bei ca 40 Grad am Pool. Selbst die beiden Hunde haben keine Lust sich zu bewegen und liegen lieber im klimatisierten Haus.
Labrador Scully

Chihuahua Tater, wir nennen ihn auch liebevoll "Wursthund" :-)


Freitag, 22. April 2011

Laredo, Texas

Howdy, ya’ll, welcome to Texas!

Nach einem Zwischenstop in Los Angeles sind wir Dienstag abend in San Antonio angekommen wo uns meine (Julias) Gastschwester Sarajo abgeholt hat. Am naechsten Tag trafen wir meine Gastmutter und meine Gastoma zum Mittagessen. 
Gastoma "Malmaw", ich, Gastmutter Kelly, Gastschwester Sarajo

Danach ging es 2h weiter nach Laredo, Texas. Laredo liegt genau an der Grenze zu Mexico. Deswegen gab es wir auf dem Weg dorthin ueberall Grenzpolizei. Diese ist auf der Suche nach illegalen Einwanderern, die ueber Zaeune klettern, sich in Feldern verstecken und versuchen von der Grenze aus Richtung San Antonio zu kommen.
Scheinbar kann die Polizei nicht sonderlich viel mehr tun als die Wenigen, die sie erwischen, wieder zurueck nach Mexico zu bringen. Hier im suedwestlichen Teil von Texas ist es landschaftlich nicht sonderlich spannend. Immerhin wachsen hier ein paar Palmen und anderes Gestruepp, sonst aber nicht viel. Dafuer ist das (neue) Haus meiner Gastfamilie sehr viel groesser als das Haus in dem ich mit ihnen in Westtexas gewohnt hatte. Alles ist typisch amerikanisch eingerichtet: rot-weiss-blaue Farben, ausgestopfte (selbsterlegte) Hirschkoepfe, ein riesiger und ein doppeltueriger xxl-Kuehlschrank. Die 39/ 40 Grad hier in Texas machen uns nicht allzu viel aus, denn wir sind froh fast den ganzen Tag um Pool liegen zu koennen. Die (uebergewichtigen) Hunde – ein Chiuaua und ein Labrador- leisten uns dabei Gesellschaft.
Ach ja, und selbstverstaendlich haben wir uns auch schon an die texanischen Essgewohnheiten angepasst: Taco Bell, Steak, Spare-Ribs… 

Mittagessen bei Taco Bell!

Bisher haben wir uns die Stadt und das Grenzgebiet angesehen. 97% der Bevoelkerung hier ist mexikanischer Herkunft. Das Grenzgebiet wirkt wie “Klein-Mexico” und ueberall wimmelt es von Polizei. An der Granze warten Hunderte Menschen nur darauf in die USA hineinzukommen.
Blick ueber die Grenze nach Mexico
Am Wochenende fahren wir zurueck nach San Antonio und verbringen ein paar Naechte in einer Suite im Hyatt… weitere Bilder folgen!

Bis dahin: FROHE OSTERN!