Dienstag, 26. April 2011

San Antonio


Am Wochenende fuhren wir mit alle zusammen nach San Antonio. Hier leben ca. 1,3 Mio. Menschen und damit ist sie die siebt-groesste Stadt der USA, worauf die Einwohner natuerlich sehr stolz sind.


Im Hyatt (die Stadt ist gross genung, dass es hier 2 davon gibt) angekommen durften wir in den 22ten Stock fahren und hatten eine atemberaubende Sicht ueber die Stadt.
Unsere Suite war mindestens dreimal groesser als Julias oder meine Studentenwohnung. Luxus, an den man sich nicht gewoehnen sollte…
Wir besichtigten in San Antonio das ehemalige Fort “Alamo”, das fuer Texaner eine sehr grosse Bedeutung hat. In den Jahren 1835 und 1836 wurden hier bedeutende Schlachten gegen Mexico gefuehrt. Abends flanierten wir an dem sogenannten “Riverwalk”.
The Riverwalk
Der San Antonio River wird hier mitten durch die Stadt gefuehrt (auf natuerlichem wege jedenfalls nicht) und es reihen sich Cafés, Restaurants und Geschaefte entlang der Flusspromenade. Wir liessen uns mit den Menschenmassen mitreissen, schluerften leckere Margaritas und probierten mexikanische Gerichte zum Abendessen.
Julia, Kelly & Kevin am Riverwalk mit Margaritas
Hier in Texas dreht sich alles ums Essen. Julias Gastfamilie hat schon morgens fuer den ganzen Tag den Restaurantplan erstellt. Also haben wir alles von Burger ueber TexMex (das ist unechtes, nicht-scharfes amerikanisch modifiziertes mexikanisches Essen) und Sushi gegessen! Letzteres war eine Empfehlung Rusty & Kathryn, Julias Gastbruder & Frau. Kathryn ist Ernaehrungsberaterin in Houston und weiss, dass Sushi ein biiiischen gesuender als Burger ist!
Tim, Julia, Kathryn, Rusty, Kelly, Kevin beim Sushi-Essen

Am Sonntag gingen wir alle zusammen in die United Methodist Church. Danach gab es ein grosses Familientreffen bei der Gasttante, die auch in San Antionio wohnt. Hier gab es (wieder) Burger und jeder Menge ungesundes amerikanisches Essen. =)

Seit dem wir wieder in Laredo angekommen sind, liegen wir bei ca 40 Grad am Pool. Selbst die beiden Hunde haben keine Lust sich zu bewegen und liegen lieber im klimatisierten Haus.
Labrador Scully

Chihuahua Tater, wir nennen ihn auch liebevoll "Wursthund" :-)


Freitag, 22. April 2011

Laredo, Texas

Howdy, ya’ll, welcome to Texas!

Nach einem Zwischenstop in Los Angeles sind wir Dienstag abend in San Antonio angekommen wo uns meine (Julias) Gastschwester Sarajo abgeholt hat. Am naechsten Tag trafen wir meine Gastmutter und meine Gastoma zum Mittagessen. 
Gastoma "Malmaw", ich, Gastmutter Kelly, Gastschwester Sarajo

Danach ging es 2h weiter nach Laredo, Texas. Laredo liegt genau an der Grenze zu Mexico. Deswegen gab es wir auf dem Weg dorthin ueberall Grenzpolizei. Diese ist auf der Suche nach illegalen Einwanderern, die ueber Zaeune klettern, sich in Feldern verstecken und versuchen von der Grenze aus Richtung San Antonio zu kommen.
Scheinbar kann die Polizei nicht sonderlich viel mehr tun als die Wenigen, die sie erwischen, wieder zurueck nach Mexico zu bringen. Hier im suedwestlichen Teil von Texas ist es landschaftlich nicht sonderlich spannend. Immerhin wachsen hier ein paar Palmen und anderes Gestruepp, sonst aber nicht viel. Dafuer ist das (neue) Haus meiner Gastfamilie sehr viel groesser als das Haus in dem ich mit ihnen in Westtexas gewohnt hatte. Alles ist typisch amerikanisch eingerichtet: rot-weiss-blaue Farben, ausgestopfte (selbsterlegte) Hirschkoepfe, ein riesiger und ein doppeltueriger xxl-Kuehlschrank. Die 39/ 40 Grad hier in Texas machen uns nicht allzu viel aus, denn wir sind froh fast den ganzen Tag um Pool liegen zu koennen. Die (uebergewichtigen) Hunde – ein Chiuaua und ein Labrador- leisten uns dabei Gesellschaft.
Ach ja, und selbstverstaendlich haben wir uns auch schon an die texanischen Essgewohnheiten angepasst: Taco Bell, Steak, Spare-Ribs… 

Mittagessen bei Taco Bell!

Bisher haben wir uns die Stadt und das Grenzgebiet angesehen. 97% der Bevoelkerung hier ist mexikanischer Herkunft. Das Grenzgebiet wirkt wie “Klein-Mexico” und ueberall wimmelt es von Polizei. An der Granze warten Hunderte Menschen nur darauf in die USA hineinzukommen.
Blick ueber die Grenze nach Mexico
Am Wochenende fahren wir zurueck nach San Antonio und verbringen ein paar Naechte in einer Suite im Hyatt… weitere Bilder folgen!

Bis dahin: FROHE OSTERN!

Fiji, 2. Akt

Fruehstuecksausblick
Die Woche in Fiji war so schnell vorrueber! Am letzten Tag haben wir eine weitere Bootsfahrt auf eine Insel unternommen. Dieses Mal hat uns das Schiff nur zu der kleinsten der Fiji Inseln (South Sea Island) gefahren und dort abgeliefert. Wir haben den ganzen Tag Rund-um-Service auf der Insel genossen – und vor allem den Strand & die Sonne!
Korallen Canini

Zum Entertainmentprogramm gehoerte eine “U-Boot” Fahrt um die Unterwasserwelt zu bestaunen. Das Boot war so konstruiert, dass man ein paar Stufen nach unten in das Innere des U-Boots gestiegen ist und unten dann in einer Art Glasroehre sass. Dann hat sich das Boot durch die Riffe bewegt und man konnte von dort aus die Korallen und bunten Fische bestaunen!
Am Nachmittag zogen ein paar Wolken auf und uns wurde bei 36Grad fast schon frisch… Da wir erst abends um 10 weitergeflogen sind konnten wir nach dem Inselausflug in aller Ruhe zum Flughafen zurueckfahren, duschen und in das Flugzeug steigen.

Sonntag, 17. April 2011

Fiji – Viti Levu


BULA!!
Das heisst hier in Fiji soviel wie “Hallo, guten Tag, wie geht’s?” und man sollte es bei jeder Gelegenheit sagen, so langsam und langgezogen wie moeglich, und vielleicht auch mehrfach mit einem ganz grossen Grinsen. “buuuuulllllaaaaaa”
Hier auf Fiji ticken die Uhren seeehr langsam, alles geht nach “Fijian time”, das alles heissen kann, plus minus 1h. Also braucht man einfach Zeit und Geduld!

Unser erstes Abenteuer war es vom Flughafen zum Hostel zu gelangen. Wir waren mehr als erstaunt, dass der oeffentliche Bus ein klimatisierter komfortabler Reisebus war, der uns mit 3h lang Justin Bieber- und Eminem- Gedudel bis vor die Haustuer gebracht hat. Unser Hostel liegt direkt am Strand und bietet wirklich viel an, unter anderem Kajakfahren, Schnorcheltouren und Massagen. 
Blick auf unser Hostel
Der Besitzer ist Neuseelaender und das Personal sind alle Einheimische, die wirklich versuchen alles zu tun, um unseren Aufenthalt bestmoeglich zu gestalten. Es gibt taeglich neue Aktivitaeten um alle bei Laune zu halten. Sonst liegen die meisten Leute (uns eingeschlossen) faul am Pool oder Strand. 
Julia auf der Strandschaukel
Jeden Morgen wird man mit freundlichem “BULA” empfangen bevor man am Strand, unter einer mit strohbedeckten Huette, das Fruehstueck geniesst. Nachmittags gibt es fuer alle kostenlosen “tea”, typisch englisch/neuseelaendisch mit Scones (wie eine Art Muffin) mit Butter und Marmelade. Die meiste Zeit haben wir ehrlichgesagt vor allem entspannt! Und als wir uns aufgerafft haben in das naechste Dorf zu fahren, haben wir fast den ganzen Nachmittag gebraucht zurueckzukommen. Wir dachten, wir waeren mit dem oeffentlichen (nicht klimatisierten etwas ramponierterem) Bus mindestens genauso schnell wieder im Hostel zureuck wie mit dem “express bus”. Weit gefehlt! Der Bus tuckerte in Seelenruhe in der Gegend herum, hielt fuer Schulklassen und mit Tueten vollbepackte Frauen an und stoppte gefuehlt alle 10m. So brauchten wir 2,5h um zum Hostel zurueckzukommen. Egal, alles lief nach “fijian time”. Erstaunlicherweise haben wir hier nicht das Gefuehl wie in Thailand, dass uns jeder ueber den Tisch ziehen will, obwohl wir genauso offensichtlich Touristen sind. Wir koennen an der Strassenecke anhalten ohne bequatscht zu werden und darauf vertrauen, dass wir im Bus so behandelt warden wie die Einheimischen. Sehr angenehm!

Die Temperaturen liegen hier so um die 30 Grad mit staendigen kurzen Regenschauern. Danach ist es allerdings nicht viel kuehler, sondern eher noch tropischer. Nachts regent es recht oft und man muss aufpassen in der Dunkelheit nicht auf Kroeten zu steigen. Sonst plagen uns Muecken, worueber man sich im fast-Paradies wohl zu nicht beklagen hat!

Am Samstag unternahmen wir eine Segeltour zu einigen Inseln.
Wir schipperten auf einem alten Holzschiff in tuerkisblauen Meer umher und hielten an einer Insel um Schnorcheln zu gehen. 
Die Unterwasserwelt hier ist wirklich sehr beeindruckend!! Wir entdeckten zwar (wieder) keinen Nemo, dafuer aber viele andere bunt-glitzernde Fische und Korallen, die zum Teil aussahen wie Pilze. Man haette den ganzen Tag im Wasser verbringen koennen! Der Strand war so traumhaft wie man ihn sonst nur auf Postkarten findet: weisser Sand, Palmen und ueberall Kokosnuesse. 
Zurueck am Schiff wurde fuer uns Mittagessen gegrillt waehrend die Crew gutgelaunt Fijian Lieder sang. Ueberhaupt sind die Einheimischen alle wahnsinnig gut gelaunt und nett. Das waehren wir wahrscheinlich auch immer, wenn wir unter Palmen leben wuerden!
Strandmonster