Uns wurde empfohlen statt den ueberlaufenen Milford Sounds, die schoeneren, abgelegeneren Doubtful Sounds anzusehen. Also haben wir uns auf den Weg nach Manapouri gemacht um auf dem Campingplatz, der einer Ostdeutschen gehoerte, zu uebernachten und am naechsten Morgen erst den See, dann einen Bergpass zu ueberqueren und schliesslich an den Doubtful Sound zu gelangen. “Doubtful” heist dieser Fjord deshalb, weil es bei der Entdeckung fraglich war, ob man aus den vielen Seitenarmen des Fjords wieder herauskommen wuerde.
Unterwegs haben wir Neuseelands groesstes Wasserkraftwerk besichtigt, worauf die Neuseelaender natuerlich sehr stolz sind. Unsere Touri-Gruppe war sehr klein, insofern konnte man die Tour wirklich geniessen.
Zum Glueck hatten wir (wieder) strahlenden Sonnenschein, was ungewoehnlich fuer die Fjordlandschaft ist. Normalerweise regnet es bis 300 Tage im Jahr! Dafuer mussten wir auf ein paar temporaere Wasserfaelle verzichten, die nur bei Regen vorhanden waeren. Aber gegen Sonne hatten wir natuerlich auch nichts!
Auf dem Schiff im Doubtful Sound sind wir durch unberuehrte Natur getuckert. Auf manchen der kleine Inseln wurden von der Regierung alle Ratten, Marder etc. getoetet und einheimische Voegel (u.a. auch den Kiwi) wiederangesiedelt. So koennen sie sich wieder ohne natuerliche Feinde vermehren. Gesehen haben wir sie zwar nicht, dafuer gehoert. Die 3 stuendige Fahrt ging bis ans offene Meer hinaus zu einer Robbenkolonie. Hier flogen auch ein paar Albatrosse umher, die eine Fluegelspanne von mehr als 3m haben. Angeblich sahen wir auch Pinguine im Wasser – auf dem Foto sind sie jedoch nur als winzige Punkte zu erkennen.
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