Sonntag, 17. April 2011

Fiji – Viti Levu


BULA!!
Das heisst hier in Fiji soviel wie “Hallo, guten Tag, wie geht’s?” und man sollte es bei jeder Gelegenheit sagen, so langsam und langgezogen wie moeglich, und vielleicht auch mehrfach mit einem ganz grossen Grinsen. “buuuuulllllaaaaaa”
Hier auf Fiji ticken die Uhren seeehr langsam, alles geht nach “Fijian time”, das alles heissen kann, plus minus 1h. Also braucht man einfach Zeit und Geduld!

Unser erstes Abenteuer war es vom Flughafen zum Hostel zu gelangen. Wir waren mehr als erstaunt, dass der oeffentliche Bus ein klimatisierter komfortabler Reisebus war, der uns mit 3h lang Justin Bieber- und Eminem- Gedudel bis vor die Haustuer gebracht hat. Unser Hostel liegt direkt am Strand und bietet wirklich viel an, unter anderem Kajakfahren, Schnorcheltouren und Massagen. 
Blick auf unser Hostel
Der Besitzer ist Neuseelaender und das Personal sind alle Einheimische, die wirklich versuchen alles zu tun, um unseren Aufenthalt bestmoeglich zu gestalten. Es gibt taeglich neue Aktivitaeten um alle bei Laune zu halten. Sonst liegen die meisten Leute (uns eingeschlossen) faul am Pool oder Strand. 
Julia auf der Strandschaukel
Jeden Morgen wird man mit freundlichem “BULA” empfangen bevor man am Strand, unter einer mit strohbedeckten Huette, das Fruehstueck geniesst. Nachmittags gibt es fuer alle kostenlosen “tea”, typisch englisch/neuseelaendisch mit Scones (wie eine Art Muffin) mit Butter und Marmelade. Die meiste Zeit haben wir ehrlichgesagt vor allem entspannt! Und als wir uns aufgerafft haben in das naechste Dorf zu fahren, haben wir fast den ganzen Nachmittag gebraucht zurueckzukommen. Wir dachten, wir waeren mit dem oeffentlichen (nicht klimatisierten etwas ramponierterem) Bus mindestens genauso schnell wieder im Hostel zureuck wie mit dem “express bus”. Weit gefehlt! Der Bus tuckerte in Seelenruhe in der Gegend herum, hielt fuer Schulklassen und mit Tueten vollbepackte Frauen an und stoppte gefuehlt alle 10m. So brauchten wir 2,5h um zum Hostel zurueckzukommen. Egal, alles lief nach “fijian time”. Erstaunlicherweise haben wir hier nicht das Gefuehl wie in Thailand, dass uns jeder ueber den Tisch ziehen will, obwohl wir genauso offensichtlich Touristen sind. Wir koennen an der Strassenecke anhalten ohne bequatscht zu werden und darauf vertrauen, dass wir im Bus so behandelt warden wie die Einheimischen. Sehr angenehm!

Die Temperaturen liegen hier so um die 30 Grad mit staendigen kurzen Regenschauern. Danach ist es allerdings nicht viel kuehler, sondern eher noch tropischer. Nachts regent es recht oft und man muss aufpassen in der Dunkelheit nicht auf Kroeten zu steigen. Sonst plagen uns Muecken, worueber man sich im fast-Paradies wohl zu nicht beklagen hat!

Am Samstag unternahmen wir eine Segeltour zu einigen Inseln.
Wir schipperten auf einem alten Holzschiff in tuerkisblauen Meer umher und hielten an einer Insel um Schnorcheln zu gehen. 
Die Unterwasserwelt hier ist wirklich sehr beeindruckend!! Wir entdeckten zwar (wieder) keinen Nemo, dafuer aber viele andere bunt-glitzernde Fische und Korallen, die zum Teil aussahen wie Pilze. Man haette den ganzen Tag im Wasser verbringen koennen! Der Strand war so traumhaft wie man ihn sonst nur auf Postkarten findet: weisser Sand, Palmen und ueberall Kokosnuesse. 
Zurueck am Schiff wurde fuer uns Mittagessen gegrillt waehrend die Crew gutgelaunt Fijian Lieder sang. Ueberhaupt sind die Einheimischen alle wahnsinnig gut gelaunt und nett. Das waehren wir wahrscheinlich auch immer, wenn wir unter Palmen leben wuerden!
Strandmonster




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